Berlin
14.01.2013 in Berlin von SPD Pankow
CLAUDIA TIETJE
* März 1973 + Januar 2013
Claudia Tietje ist tot. Wir verlieren mit ihr einen lieben und uns teuren Menschen, eine beeindruckende Persönlichkeit und eine Genossin mit Herz und Verstand. Die Vorstellung, dass sie nicht mehr unter uns ist, scheint unwirklich. Ihr Tod nach schwerer Krankheit im Alter von 39 Jahren war viel zu früh. Wir sind getroffen und verharren in schmerzhafter Trauer.
Neben vielen anderen Qualitäten zeichnete Claudia vor allem aus, dass sie Menschen liebte und aufrichtig ihre Zuneigung suchte. Sie liebte die Begegnung mit ihnen, ihre Geschichten und das Engagement für ihre Belange. Ich habe selten im Privaten wie auch in der Politik eine Person erlebt, die derart unbefangen und herzlich auf andere Menschen zuging. Ihr gelang es, selbst mit Wildfremden in ein wertschätzendes und tiefgehendes Gespräch zu kommen. Sie war ungeheuer humorvoll, vielseitig interessiert und neugierig im guten Sinne: begierig auf all das, was Menschen bewegt, was sie fühlen und was sie tun. Damit verband sich ein hohes Maß an intelligenter Empathie und Kreativität. Sie genoss es, im Gespräch, abends in einem Café oder auch in Parteizusammenhängen mit Freuden und Menschen, die sie gerade erst kennen gelernt hatte, Neues und Kurioses zu ersinnen. Sie liebte Literatur, konnte buchstäblich Berge davon vertilgen, hatte ein Gespür für Philosophie und gerade in den letzten Jahren auch für die bildenden Künste. Ihre Fähigkeit, sich für Menschen und ihre Dinge zu begeistern, sich in sie hineinzuversetzen und andere dafür zu interessieren, war einzigartig. Vielleicht war es das, was sie auch am meisten mochte: sich mit aller Leidenschaft als Lobbyistin für Menschen, das Schöne und alles Skurrile zu betätigen.
23.01.2012 in Berlin von SPD Pankow
Rund ein Drittel der Abgeordnetenhausfraktion ist im September erstmals ins Parlament gewählt worden, darum ist die erste Klausurtagung der neuen Legislaturperiode vor allem auch ein gegenseitiges Kennenlernen. Als Themenschwerpunkt hatten wir uns die Wirtschaftspolitik vorgenommen, ein Feld, das viel zu bedeutend ist, um es dem Koalitionspartner CDU zu überlassen. Schließlich, so macht es der Regierende Bürgermeister deutlich, ist wirtschaftliches Wachstum auch die Voraussetzung, ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit möglich zu machen.
Mit insgesamt sieben Abgeordneten stellt die Pankower SPD – übrigens parteiübergreifend – das größte Kontingent eines Bezirks im neuen Parlament. Das ist auch eine Chance, zum Nutzen des größten Berliner Bezirks zu arbeiten, wenn man sich vernünftig abstimmt. In den ersten drei Monaten der Arbeit im Parlament haben die Pankower den Schulterschluss gesucht – und besetzen, wie schon berichtet, auch einige Schlüsselfunktionen in Fraktion und Senat.
Der Regierende Bürgermeister, die Senatorinnen Kolat und Scheeres und die Senatoren Müller und Nußbaum stellen am Samstag ihre Arbeitsschwerpunkte für das neue Jahr vor. Wie im Wahlkampf versprochen, liegt ein Hauptaugenmerk auf der Wirtschaftspolitik. Natürlich gilt es, die erfolgreichen Jahre etwa im Bereich der Kreativ- oder Gesundheitswirtschaft weiter fortzusetzen. Vor allem bieten die vor uns liegenden Jahre aber viel Potenzial, die Stadt auch industriell weiter zu entwickeln. Mit dem neuen Willy-Brandt-Flughafen entsteht ein Jobmotor und die beiden riesigen Flächen in Innenstadtlage bieten Berlin neue Entwicklungschancen.
Die Ansiedlung eines Gewerbeparks für Zukunftstechnologien am dann ehemaligen Flughafenstandort Tegel ist hierbei ein zentrales Projekt.
Dagegen soll der alte Flughafenstandort Tempelhof neben vielen Flächen für Sport und Freizeit auch die neue Landesbibliothek beherbergen. Diese soll kein Denkmal für den Regierenden Bürgermeister sein, sondern Impulse setzen, damit sich auch weitere Einrichtungen, Unternehmen und Organisationen im Bereich Wissen und Kommunikation am Standort ansiedeln.
Massiv wird die sozialdemokratische Senatspolitik dem Fachkräftemangel entgegen treten. Zur Zukunftsfähigkeit der Stadt gehört zweifelsohne, eine bessere Ausbildung sicherzustellen und dazu gerade das Potential junger Migrantinnen und Migranten besser auszuschöpfen. Dafür kündigten die zuständigen Senatorinnen Scheeres und Kolat eine enge Zusammenarbeit an.
Insgesamt ein Klausurwochenende, das sicher nicht von hitziger Diskussion lebte, das aber eine gute Grundlage war, nach einigen Wochen des Findungsprozesses im Parlament nun die inhaltliche Arbeit zu beginnen.
Dennis Buchner, MdA
02.09.2011 in Berlin von SPD Pankow
- Linke und Grüne verhindern erneut konstruktive Entwicklung im Mauerpark -
Linke und Grüne haben durch ihre ablehnende Haltung am 31.08.2011 im Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses erneut die Freigabe der Mittel für die Fortführung der Bürgerwerkstatt „Mauerpark Fertigstellen“ verhindert. Diese hätten für die Grün Berlin als zuständige Einrichtung zur Verfügung gestellt werden müssen.
08.12.2010 in Berlin von SPD Pankow
Der Pankower SPD-Kreisvorsitzende Alexander Götz macht die Deutsche Bahn und ihre Privatisierungspolitik für das erneute Winterchaos bei der Berliner S-Bahn verantwortlich. Die Vorbereitung auf den Börsengang des Mutterkonzerns sei zum Sicherheitsrisiko für die Berlinerinnen und Berliner geworden. Rekommunalisierung hält er für eine sinnvolle Alternative. Sie müsse vorangetrieben werden.
01.09.2010 in Berlin von SPD Pankow
Anlässlich der aktuellen Debatte, die durch das Buch von Thilo Sarrazin ausgelöst wurde, erklärt der Vorsitzende des Kulturforums der Sozialdemokratie, Dr. h.c. Wolfgang Thierse:
In der öffentlichen Diskussion wurde verschiedentlich der falsche Eindruck erweckt, die SPD habe in der Vergangenheit das Thema kulturelle Integration vernachlässigt. Daher scheint es mir notwendig, an die klaren Grundpositionen der sozialdemokratischen Integrationsdebatte der letzten Jahre, an das Konzept der "Kultur der Anerkennung", zu erinnern:
Deutschland ist Einwanderungsland. Einwanderung hat unser Land wirtschaftlich und kulturell bereichert. Sie wird weitergehen und wir müssen unsere Gesellschaft besser darauf vorbereiten. Unterschiedliche Lebenswelten, Wertvorstellungen, kulturelle Traditionen, Lebensweisen und die wechselseitige Anerkennung dieser Unterschiede prägen das Zusammenleben in einer Einwanderungsgesellschaft. Durch die Begegnung von Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft beeinflussen sich Kulturen gegenseitig und verändern sich.
Wenn ihr Interesse daran habt, die Arbeit unserer Abteilung näher kennen zu lernen, schreibt uns gern eine Mail an wir@spdboetzowviertel.de. Wir freuen uns von Euch zu hören und auf ein persönliches Kennenlernen!
Tino Schopf
Unser Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus, Wahlkreis Pankow 9
Cansel Kiziltepe
Unsere Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Land Berlin
Gabi Bischoff
Unsere Abgeordnete im Europaparlament
SPD Fraktion BVV Pankow
Ihre SPD Fraktion in der Pankower BVV
SPD Pankow
Ihre SPD im Bezirk Pankow