26.09.2023 in Politik von SPD-Fraktion Pankow

Für eine bessere Anbindung in Französisch Buchholz. Ringschluss der M1 und 50 endlich durchsetzen!

 

Seit vielen Jahren diskutieren Politik und Verwaltung in Pankow über die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsanbindung im Bezirk. Unzählige Male wurde dabei darauf hingewiesen, dass es besonders für die geplanten Baumaßnahmen elementar wichtig ist, dass neue Wohngebiete auch vernünftig verkehrlich erschlossen werden – und zwar von Anfang an. Denn die Wohnorte sind Lebensmittelpunkte und für die Anwohnenden zentrale Orte. Längst ist in der Gesellschaft das Bewusstsein dafür gestiegen, dass Pankow weit mehr ist, als der südliche Prenzlauer Berg sondern auch die nördlichen Ortsteile umfasst. Gerade Ortsteile wie Französisch Buchholz erfreuen sich bei Familien immer größerer Beliebtheit und werden für immer mehr Menschen Lebensmittelpunkt. Umso wichtiger, dass diese gut angebunden sind, denn mit neuen Wohnungen kommen neue Menschen nach Pankow, die auf den ÖPNV angewiesen sind. Genau das fordert die SPD-Fraktion seit Jahren: verkehrliche Erschließung und Neubau müssen zusammen gedacht werden! Nur so lässt sich ein Verkehrskollaps verhindern.

Umso überraschter war die SPD-Fraktion Pankow von der Mitteilung, dass die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) bisher noch keine Planungen zum Ringschluss der Straßenbahnlinien M1 und 50 begonnen hat, obwohl die Verkehrsverwaltung dies selbst in ihrer Voruntersuchung zur Straßenbahnerschließung im Jahr 2017 empfohlen hat.

Bisher ist jedoch nichts passiert. Darum fordert die SPD-Fraktion Pankow das Bezirksamt mit ihrem Antrag in der Tagung der BVV vom 20.09.2023 das Bezirksamt auf, bei der SenMVKU mit Nachdruck auf den umgehenden Beginn der Planungen für den Ringschluss der Tramlinien M1 und 50 in Französisch Buchholz zu drängen. Die Erschließung des neuen Wohngebietes auf der Elisabethaue mit Busverbindungen, wie sie die SenMVKU nun vorsieht, ist weder geeignet, um das neue Wohngebiet attraktiv zu machen, noch um einen Verkehrskollaps in Pankow zu verhindern.

Dazu sagt Katja Ahrens, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Pankow: „Es ist erschreckend, dass diese Planungen bisher noch nicht angeschoben wurden. Wir reden hier über wenige Meter Schienen, die notwendig wären, um die Redundanz des Straßenverkehrsnetzes in Pankow zu erhöhen und damit einen wichtigen Beitrag zu einer echten Verkehrswende zu leisten.“

 

  • Untätigkeit beenden – Ringschluss zwischen Tram 50 und M1 endlich ernsthaft angehen -Antrag-
 

24.12.2020 in Politik von Tino Schopf

Fröhliche Weihnachten

 

Lieber Anwohnerinnen und Anwohner,

ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wer mir Anfang des Jahre so einen Verlauf prognostiziert hätte, den hätte ich für verrückt gehalten. Nun sehen wir uns aber wieder mit hohen Infektionszahlen konfrontiert und müssen aufpassen, uns nicht anzustecken. Ich wünsche Ihnen trotz aller Einschränkungen ein schönes Weihnachtsfest. Ob im Kreise Ihrer Liebsten unter den gegeben Abstandsgeboten oder allein. Genießen Sie die Festtage und machen Sie es sich zu Hause gemütlich.

Ihr Tino Schopf

 

23.03.2020 in Politik von Tino Schopf

Corona-Telefonhilfe und spezifische Hilfsangebote

 

Das Coronavirus stellt uns derzeit vor enorme Herausforderungen. Wir befinden uns in einer Krisensituation, in der vor allem besonnenes Krisenmanagement notwendig ist. Die Unsicherheit zu Art, Umfang und Dauer dieser Krise führt jedoch dazu, dass Menschen vor allem Angst haben. Angst ist aber kein guter Ratgeber in dieser Ausnahmesituation.

Um für die Nöte und Sorgen der Menschen da sein zu können, hat die Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin gemeinsam mit der Kirchlichen und Krankenhaus Telefonseelsorge ein Corona-Seelsorgetelefon eingerichtet. Unter der Nummer 030 403 665 885 sind in der Zeit zwischen 8 bis 18 Uhr Seelsorgerinnen und Seelsorger erreichbar.

Lebensältere (ü60), die niemanden zum Reden haben, finden im Silbernetz ein offenes Ohr und Ermutigung. Die Hotline 0800 470 80 90 ist vertraulich und kostenlos.

Bei der Coronahilfe von nebenan.de können Hilfegesuche per Telefon und Online-Formular aufgegeben werden. Alle Gesuche werden nach PLZ sortiert und ins geschützte Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de eingespielt. Hotline der nebenan.de Stiftung 0800 866 55 44. Aktuell wächst eine Welle der Hilfsbereitschaft in Berlin. Überall in der Stadt initiieren Bür-ger*Innen Hilfen für Mitmenschen in ihrer Nachbarschaft. Damit leistet die Zivilgesellschaft einen großen Beitrag zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen durch die Ausbrei-tung des Coronavirus.

Sorgen Sie gut für sich und andere. Bleiben Sie gesund!

 

15.03.2020 in Politik von Tino Schopf

Maßnahmen zur Bekämpfung von SARS-CoV-2

 
© CDC (Alissa Eckert)

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner,

wie Sie der Berichterstattung der letzten Tage und Wochen entnehmen konnten, macht das Coronavirus SARS-CoV-2, das als Auslöser für die Lungenkrankheit Covid-19 verantwortlich ist, auch nicht vor Berlin halt. Der Berliner Senat musste zu drastischen Maßnahmen greifen, um einer weiteren Verbreitung entgegenzuwirken. Es geht dabei vor allem darum, die Schwächsten der Gesellschaft zu schützen. Auch wenn bei Ihnen persönlich im Falle einer Infektion höchstwahrscheinlich nur geringe Symptome auftreten, kann es laut Experten für 20 Prozent der Bevölkerung gefährlicher werden. Für diese sogenannten Risikogruppen müssen wir nun alles tun, um weitere Infektionen zu unterbinden.

Vorverurteilen Sie einzelne Maßnahmen nicht vorschnell als überzogen. Denken Sie bitte daran, dass viele Menschen jetzt auf unsere Hilfe angewiesen sind. Es helfen schon kleine Gesten, die Sie in Ihrem näheren Umfeld zeigen können. Bieten Sie älteren Menschen Ihre Hilfe beim Einkauf an, setzen Sie niemandem der Gefahr einer größeren Menschenmenge aus.

Es gilt in diesen Zeiten verstärkt die Hygiene-Etikette zu beachten: Niesen und husten Sie in die Armbeuge, verzichten Sie auf den Händedruck zur Begrüßung. Bleiben Sie selbst bei aufkommenden Symptomen zu Hause.

Weitere Hinweise zum Vorgehen des Senates und den Maßnahmen, die für Berlin getroffen wurden, finden Sie hier: https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/pressemitteilung.906892.php

Wenn Sie weitere Informationen zum Erreger SARS-CoV-2 benötigen, können Sie diese auf der Homepage des Robert Koch-Instituts tagesaktuell recherchieren. Darüber hinaus finden Sie hilfreiche FAQ unter: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

 

Kommen Sie gut durch die nächsten Tage und Wochen und bleiben Sie vor allem gesund!

Ihr Tino Schopf

 

30.12.2019 in Politik von Tino Schopf

Mach’s gut, Manfred!

 

Heute Morgen erreichte mich die traurige Nachricht vom Tode des ehemaligen Ministerpräsidenten Brandenburgs, Manfred Stolpe. Die SPD verliert mit Manfred Stolpe einen ihrer renommiertesten Mitstreiter für die gemeinsame Sache. Nicht nur als erster Ministerpräsident meiner gebürtigen Heimat Brandenburg, auch später in der Regierung Schröder hat er sich stets für das Gemeinwohl eingesetzt.

Manfred Stolpe war für mich persönlich mehr als nur ein Landesvater Brandenburgs. Als ich im September 1999 in die Sozialdemokratische Partei eintrat, war er für mich die treibende Kraft. Mit seinen aufmunternden Worten „Wenn du etwas verändern möchtest, darfst du nicht länger an der Seitenlinie stehen, mein Junge“, setzte er in mir die letzte Motivation frei, mich in der SPD zu engagieren.

Dass Manfred Stolpe an Krebs litt, war seit Jahren bekannt. Dennoch kam sein Tod für mich nun überraschend. In meinen Gedanken bin ich bei seiner Familie und Angehörigen. Ihnen wünsche ich nun viel Kraft und Zuversicht.

 

Unser Abteilungsgebiet

Blumen in der Hufelandstraße

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