05.12.2018 in Abteilung

Das SPD Debattencamp - Abteilungsmitglieder berichten (Teil III)

 
Abteilungsmitglieder im Selfie-Modus

Vielen unserer Genossinnen und Genossen treibt vor allem ein spezielles Thema rum. Daher haben sie während des Debattencamps vor allem alle Veranstaltung zu „ihrem“ Thema besucht. In unserem dritten und letzten Teil schildert Andrea ihre Eindrücke vom SPD Debattencamp. Sie besuchte vor allem Sessions zum Thema Klimaschutz. Hier schreibt sie, was sie mitgenommen und erlebt hat.

 

27.11.2018 in Abteilung

Das SPD Debattencamp - Abteilungsmitglieder berichten (Teil II)

 

Aus der SPD Bötzowviertel haben einige den Weg zum Debattencamp der SPD am 10. und 11. November gefunden. Hier haben Sie aufgeschrieben, wie ihr Eindrücke waren, was sie erlebt und mitgenommen haben. Im ersten Teil blickten wir auf die Themen Identität und Kampf gegen Rechts sowie auf die positive Wirkung des Debattencamps. Im zweiten Teil geht es um Digitalisierung, eines der dominierenden Themen des Kongresses und wie dies sich auf die Parteiarbeit vor Ort auswirken kann.

 

23.11.2018 in Abteilung

So war das SPD Debattencamp - Abteilungsmitglieder berichten

 
Generalsekretär Lars Klingbeil beim SPD Debattencamp

Mehr als 3400 Teilnehmende, mehr als 60 Veranstaltungen und hunderte Ideen. Allein die Zahlen sprachen für sich. Zwei Tage in denen Sozialdemokraten_innen aus ganz Deutschland zusammenkamen um neue Ideen zu entwickeln. Aktuelle Themen wie Klimaschutz, Identität und Wohnen wurden durch Veranstaltungen aufgegriffen und zur Diskussion gestellt. Auch aus der SPD Bötzowviertel haben einige den Weg zum Debattencamp der SPD am 10. und 11. November gefunden. Hier haben Sie aufgeschrieben, wie ihr Eindrücke waren, was sie erlebt und mitgenommen haben. Im ersten Teil blicken wir auf die Themen Identität und Kampf gegen Rechts sowie auf die positive Wirkung des Debattencamps.

 

15.10.2018 in Abteilung

Bezirkstadträtin Rona Tietje berichtet - Jugend und Soziales weiterhin vor großen Herausforderungen

 
Rona Tietje zu Gast in der Abteilung Bötzow-Viertel

Mit den Bereichen Jugend und Soziales verantwortet Rona Tietje zwei wichtige Themen im Bezirksamt Pankow. Rona ist seit zwei Jahren Stadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales und gab uns im Rahmen unserer Abteilungssitzung am 13. Oktober einen spannenden Einblick in die zentralen Debatten ihres Ressorts.

 

Ob beim Thema Kitaplatzversorgung und Kitaausbau, Umsetzung des Unterhaltsvorschussgesetzes oder beim Elterngeld, die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind im Jugendbereich groß. So wurde der Unterhaltsvorschuss vom Bund erfreulicherweise so angepasst, dass dieser auch bis zum 18. Lebensjahr des Kindes gezahlt wird. Ein Erfolg, wenn die Kommunen auf die zusätzliche Arbeit ausreichend vorbereitet gewesen wären. Aufgrund der kurzen Umsetzungszeit waren viele Stellen überfordert und konnten Vorschüsse erst mit Verspätung auszahlen.

 

Im Bereich Wirtschaftsförderung wurde das Personal von drei Mitarbeiter_innen auf fünf erhöht, um die vielfältigen Themen zu bearbeiten. Dazu gehört die Beratung, Vermittlung, Vernetzung und Fortbildung von Betrieben in Pankow. So gab es kürzlich eine Weiterbildung Pankower Betriebe zum Thema Anwerbung neuer Fachkräfte durch neue digitale Medien wie z.B. Whatsapp.

 

Verstärkter Verdrängungsprozess im Pankower Wohnraum

 

Mit dem kommenden Winter tritt im Bereich Soziales das Thema Wohnungslosigkeit, das Berlin ganzjährig betrifft, verstärkt in den Vordergrund. Hier trifft die Knappheit an Wohnraum und möglichen Unterkünften auf eine große Nachfrage. Zusätzlich findet ein versteckter Verdrängungsprozess im Bereich Wohnraum in Pankow statt. Vor allem die stetig wachsende Gesellschaftsgruppe der  über 80-jährigen sind in unseren Kiez vermehrt von Verdrängung bedroht.

Ein weiteres Problem in Pankow ist zudem die Sicherung sozialer Infrastruktur in allen Ortschaften des Bezirkes.

Zusammenfassend, stellte Rona fest, dass  besonders der akute Fachkräftemangel sowie die breite Flächenknappheit in Pankow zentrale Problemstellungen im Bezirksamt einnehmen. So gilt in Pankow wie in Deutschland allgemein: Größtes Armutsrisiko ist der Migrationshintergrund: 70 bis 80 Prozent der in Obdachlosenwohnheim anzutreffenden Menschen sind Osteuropäerinnen und Osteuropäer.

 

Kinderarmut - Ein verdrängtes Thema, das uns alle angeht

 

In nächster Zeit wollen wir uns vermehrt mit dem Thema Kinderarmut beschäftigen. Auch dazu gab uns Rona Tietje wertvolle Informationen. So ist es auf bezirklicher Ebene sehr schwer auf diesem Bereich Einfluss zu nehmen, da die Bundes- und die Landesebene die Rahmenbedingungen vorgeben. Grundsätzlich muss berücksichtigt werden, dass es sich bei Kinderarmut nicht allein um die Einkommensarmut der Eltern handelt. Vielmehr müssen weitere Dimensionen wie z.B. Gesundheit, Zugang zu Bildung usw. betrachtet werden. Ein Indikator für Kinderarmut ist gleichwohl der Sozialgesetzbuch II – Bezug. In Berlin erhalten 32,2% der Kinder unter 18 Jahre Bezüge nach dem 2. Sozialgesetzbuch. Dies ist der Spitzenplatz in Deutschland. In Pankow ist der Stand mit 12,6%, nach Steglitz-Zehlendorf, am niedrigsten.

 

 

18.07.2018 in Abteilung

Von objektiver und relativer Armut – was können wir tun?

 

Und wie können wir uns als SPD-Abteilung konkret einbringen? Um diese und ähnliche Fragen haben wir uns am 23. Juni im Rahmen der monatlichen Abteilungssitzung auseinandergesetzt. Ganz im Sinne von #spderneuern gestaltete sich die Sitzung um einiges interaktiver als sonst. Ob Gruppenarbeit, Poster Gestaltung oder „Silent Discussion“ – methodisch wurde einiges aufgefahren, um gemeinsam das Thema Armut und gesellschaftliche Teilhabe anzugehen. Besonders war außerdem der zeitliche Rahmen: Um auch Berufstätigen sowie Erziehenden öfter die Möglichkeit zu geben, aktiver mitzuarbeiten, fand dieses Treffen nicht – wie üblich – am Mittwochabend, sondern an einem Samstagmorgen um 10:30 in der Bötzowstraße statt.

Nach einer kurzen Begrüßung seitens der Abteilungsvorsitzenden, Camilla Bertheau, führte unser stellvertrende Vorsitzender Olli uns in die theoretische Diskussion um das Thema Armut ein. Wir lernen, dass Armut verschiedene Formen annehmen kann, die sich entlang objektiver sowie subjektiver Erfahrungen definieren.  Befindet sich eine Person beispielsweise in einer wirtschaftlichen Situation, in dieser sie nicht aus eigener Kraft einen angemessenen Lebensunterhalt bestreiten kann, wird in der Literatur von „objektiver Armut“ gesprochen. Für die „subjektive Armut“ zählt jedoch, wie die Person selbst ihre materielle Lage empfindet. Wichtig sei der relative Vergleich zu Mitmenschen in der unmittelbaren Umgebung und wie sich die objektive materielle Armut im Vergleich zu Anderen im Alltag äußert: An welchen Stellen kriege ich mit, dass ich weniger besitze als meine Mitmenschen? Kann mein Kind mit auf die Klassenfahrt fahren? Kann ich mir den nächsten Kinobesuch mit meinem Freundeskreis finanziell leisten? Wir lernen also, dass Armut eng mit gesellschaftlicher Teilhabe verknüpft ist und schlussfolgern, dass hier Politik anknüpfen sollte.

Um die ersten Erkenntnisse auf konkrete Bereiche auszuweiten, beschäftigen wir uns in Rahmen von Gruppendiskussionen mit zwei Schwerpunkten: Kinder- und Altersarmut. Die Rund 12 Teilnehmenden entscheiden sich für ihr jeweiliges Herzensthema und setzen sich – gewappnet mit Filzstift und Marker - an das kreative Brainstorming auf zwei Poster. In einem ersten Schritt diskutieren wir die jeweiligen Stellen im SPD-Wahlprogramm und dem Koalitionsvertrag und bereits hier ergeben sich erste Fragen: Kommt der im Koalitionsvertrag vereinbarte Kinderzuschlag für Alleinerziehende und kinderreiche Familien überhaupt an? Wie werden familienfördernde Instrumente mit anderen Sozialleistungen verrechnet? Besonders beliebt ist die Idee der Kindergrundsicherung, welche durch Bürokratieabbau und Vereinheitlichung von Instrumenten den Zugang zu staatlichen Geldern vereinfachen soll. Auch alleinerziehenden Genossinnen und Genossen sind Teil der Gruppe und teilen mutig ihre problematische Erfahrung mit der Beantragung von staatlichen Unterstützungsmaßnahmen.

Am Ende der anregenden Diskussionen sind sowohl Ideen als auch viele Fragen auf den zwei Themenpostern festgehalten. Die Gruppe beschließt, eine AG zum Thema Kinderarmut zu bilden,mit dem Ziel, gemeinsam nach einer intensiveren Recherche einen Antrag für die nächste Kreisdelegiertenversammlung vorzubereiten. 

 

Jahresplan für 2018

Unsere Jahresplanung für 2018 erhaltet ihr hier! Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Wie kann ich mitmachen?

Kommt einfach vorbei! Zum Beispiel zu folgenden Terminen:

...die nächste Abteilungssitzung findet am 5.12. um 19:30 in der Bötzowstraße 38, rechts neben der Wohnungstür im Konferenzraum, statt.

...am Vormittag des 15. Dezembers seid ihr herzlich eingeladen,  Tino Schopf ab 10:30 an der Ecke Pasteurstraße/ Bötzowstraße an unserem Infostand zu treffen.

...am 19.12. enden wir das Jahr mit einer Weihnachtsfeier.

Ob schon Mitglied oder nicht, wir freuen uns auf Euch!

Links

Unser Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus, Wahlkreis Pankow 9

Unsere Abgeordnete im Deutschen Bundestag, Wahlkreis 83

Ihre SPD Fraktion in der Pankower BVV

Ihre SPD im Bezirk Pankow

Bilder aus dem Abteilungsgebiet

Schlachthof Berlin Prenzlauerberg