26.05.2018 in Bezirks-SPD von SPD Pankow

Bürgerpreis für das Unabhängige Jugendzentrum Pankow

 

Die SPD Pankow hat den Ella-Kay-Bürgerpreis des Jahres 2018 an das Unabhängige Jugendzentrum Pankow JUP e.V. verliehen. Pankows SPD-Vorsitzender Knut Lambertin konnte den Preis auf dem diesjährigen gemeinsamen Maiempfang der SPD Pankow, der SPD-Fraktion in der BVV Pankow und des Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup im Strandbad Weissensee der Geschäftsführerin des JUP, Jana Ringer, überreichen. In seiner Laudatio betonte er, dass neben dem seit über 25 Jahren bestehenden und in der Pankower Gesellschaft geschätzten Jugendarbeitsengagement des JUP die diesjährige Preisverleihung auch als Zeichen der Solidarität gegen rechte Angriffe auf die Demokratie  im Bezirk und auf linke Jugendeinrichtungen und Jugendverbände verstanden werden solle. Gerade seit eine rechte und chauvinistische Partei in das Landesparlament und in die Bezirksverordnetenversammlung eingezogen sei, werde der Versuch der Drangsalierung von Projekten wie dem JUP zunehmend systematisch betrieben. Die SPD werde sich in ihrer antifaschistischen Tradition dem entgegen stellen und gefährdete demokratische Projekte und Einrichtungen verteidigen. 

 

 

Die SPD Pankow verleiht seit 2010 den Ella-Kay-Bürgerpreis und setzt damit ein Zeichen für das Ehrenamt im Bezirk Pankow. Der Preis ehrt Personen oder gesellschaftliche Gruppen, die sich für die Menschen und die Interessen des Bezirks Pankow und seiner Stadteile engagieren, die gegen Rechtsextremismus eintreten und für die Demokratie werben oder die sich für ein tolerantes Miteinander, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Der Ella-Kay-Bürgerpreis ist mit 300 Euro dotiert.

 

15.04.2018 in Bezirks-SPD von SPD Pankow

Neuwahl des SPD-Kreisvorstandes Pankow

 

Auf der Kreisdelegiertenversammlung (KDV) am 14. April hat die SPD Pankow neben einer ausführlichen Antragsberatung ihre Parteiämter turnusgemäß gewählt. Als Vorsitzender wurde Knut Lambertin mit einem Ergebnis von 79 Prozent wiedergewählt. Auch für die Funktion der Stellvertretenden Vorsitzenden stellten sich die bisherige Stellvertreterin und die beiden Stellvertreter zur Wiederwahl: Dennis Buchner konnte 80 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen, Rolf Henning knapp 78 Prozent und Clara West rund 66 Prozent. Für die Funktion der Kassiererin kandidierte erneut Katharina Berten. Ihr Wahlergebnis lag bei fast 90 Prozent. Mit der Wiederwahl von Birte Dakow als Schriftführerin (90 Prozent) wurde der Geschäftsführende Kreisvorstand (gKV) komplettiert. 126 Delegierte haben an den Wahlen teilgenommen.

Die KDV hat entschieden, in dieser Wahlperiode 13 stimmberechtigte Beisitzerinnen und Beisitzer in den erweiterten Kreisvorstand zu entsenden. Mit ihren Kandidaturen erfolgreich waren Catrin Gocksch (SPD-Abteilung Weißensee), Birgit Grunberg (SPD Französisch  Buchholz), Martina Krahl (SPD Pankow-Süd), Roman Kühn (SPD Niederschönhausen-Blankenfelde), David Lommatzsch (SPD Helmholtzplatz), Christian Lüdde (SPD Alt-Pankow), Daniela Milutin (SPD Pankow-Süd), Benedikt Rüdesheim (SPD Mauerpark), Yasser Sabek (SPD Heinersdorf-Blankenburg), Ferike Thom (SPD Prenzlauer Berg Nordost/Jusos), Karoline Tippelt-Wohl (SPD Wilhelmsruh-Rosenthal), Tanja Trost (SPD Weißensee) und Stephanie Wölk (SPD Kollwitzplatz). 

Die KDV Pankow hat 130 stimmberechtigte Delegierte. Sie hat aufgrund des erheblichen Mitgliederzuwachses der SPD Pankow auf zzt knapp 2300 Mitglieder noch einmal um 25 Delegierte gegenüber der vorherigen Parteiwahlperiode zugelegt. Fotos der gKV-Mitglieder und weitere Informationen zur Zusammensetzung des Kreisvorstandes der SPD Pankow gibt es hier. Weitere beratende Mitglieder wie die SPD-Verordneten in der BVV Pankow wird der Kreisvorstand in das Gremium bei seinen kommenden Sitzungen wählen.

 

26.02.2018 in Bezirks-SPD von SPD Pankow

SPD Pankow benennt Kreisgeschäftsstelle nach Gertrud Hanna

 

Am 28. Februar 2018 benennt die SPD Pankow ihre Kreisgeschäftsstelle nach Gertrud Hanna. Die Pankower Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben beschlossen, mit einer Benennung ihrer Geschäftsstelle eine politisch engagierte weibliche Pankower Persönlichkeit zu ehren. Die Wahl fiel auf die Sozialdemokratin, Gewerkschafterin und Abgeordnete Gertrud Hanna, die in den 1920er Jahren unweit der heutigen SPD-Kreisgeschäftsstelle in der Berliner Straße 24 wohnhaft war.

Gertrud Hanna wurde 1876 als eine von drei Töchtern eines armen Berliner Arbeiterpaares geboren. Schon mit 14 Jahren war sie gezwungen, ihre Schulzeit zu beenden und sich ihr Geld als Buchdruckerei-Hilfsarbeiterin verdienen.

Anfang der 1890er Jahre trat sie in den „Freigewerkschaftlichen Verband der Buch- und Steindruckerei-Hilfsarbeiter und -Arbeiterinnen“ ein und wurde schon bald darauf Vorstandsmitglied. Die Anerkennung der Frauen als gleichberechtigte Partnerinnen und Mitarbeiterinnen trieb ihr politisches Wirken zeitlebens an.

Ab 1907 war sie hauptberufliche Sekretärin des Berliner Arbeiterinnen-Komitees und zwei Jahre später Leiterin des Berliner Arbeiterinnen-Komitees. Im Jahr 1908 trat sie in die SPD ein. Von 1909 bis 1933 war sie Mitglied der Generalkommission der Gewerkschaften bzw. des Bundesvorstands des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes und Leiterin des Frauensekretariats.

Während des Ersten Weltkrieges wirkte sie im „Ausschuss für Frauenarbeit während des Krieges“ mit. Ab 1916 redigierte sie die „Gewerkschaftliche Frauenzeitung“, später arbeitete sie an der Zeitschrift „Die Arbeiterwohlfahrt“ mit. Regelmäßig referierte sie auf Gewerkschafts- und SPD-Veranstaltungen zu Problemen der Erwerbsarbeit und dem Arbeitsschutz von Frauen. Auch bei internationalen gewerkschaftlichen Frauenkonferenz trat sie auf.

„Anwältin der arbeitenden Frau“ wurde Gertrud Hanna von ihren Weggefährtinnen und Genossinnen genannt. Gleichwohl wollte sie wie viele Sozialistinnen ihrer Generation nicht als Frauenrechtlerin gelten. Innerhalb von Partei und Gewerkschaften vertrat sie eine eher reformistische Position. Das Recht der Frauen auf Erwerbsarbeit und die Gleichberechtigung der Geschlechter wollte sie Seite an Seite mit den Männern erkämpfen.

Zwischen 1919 und 1921 gehörte Gertrud Hanna der verfassungsgebenden preußischen Landesversammlung und anschließend bis 1933 dem preußischen Landtag an. Außerdem gehörte sie ab 1919 dem Hauptausschuss der Arbeiterwohlfahrt an.

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zerstörte ihr Lebenswerk und ihre Existenzgrundlage. Mit Heimarbeit hielt sie sich mühsam über Wasser, nachdem sie als Gewerkschafssekretärin entlassen worden war. Permanent mit Verhören und Zwangsdiensten von den Nazis drangsaliert, nahm sich Gertrud Hanna gemeinsam mit einer ihrer beiden Schwestern Anfang 1944 das Leben.

 

20.05.2017 in Bezirks-SPD von SPD Pankow

Ella-Kay-Preis 2017 geht an den Bucher Bürgerverein

 

Bei ihrem Jahresempfang am Freitag hat die SPD Pankow den Bucher Bürgerverein mit dem Ella-Kay-Preis ausgezeichnet. Seit 1990 engagiert sich der Verein dafür, dass das Leben in Buch lebenswert ist und dass es dies auch bleibt. Dafür braucht es nicht nur politisches Engagement, sondern auch das der Bürgerinnen und Bürger.

Der Bucher Bürgerverein verfolgt das Ziel der Bewahrung, Nutzung und Weiterführung des kulturhistorischen Erbes. Dazu koordinierte er die Sanierung und Pflege des Bucher Schlossparkes. Er setzt sich ein für eine gute öffentliche Verkehrsanbindung des Ortsteils und dafür, dass er als Gesundheits-, Wohn- und Arbeitsort attraktiv ist. Gemeinsam mit der Zeitschrift Bucher Bote führt er Bürgerforen zu den unterschiedlichsten Themen durch und arbeitet im Netzwerk “Initiative pro Buch” eng mit anderen Vereinen, Firmen und Einrichtungen zusammen arbeiten.

Gerade in den Herausforderungen der letzten Jahre - Phasen, in denen Rechtsextreme versuchten, im Ortsteil eine gesellschaftliche Dominanz zu erringen und die teils umstrittene Unterbringung Geflüchteter – hat der Bucher Bürgerverein gezeigt, wie viel bürgerschaftliches Engagement für ein demokratisches Miteinander, gegen Ausgrenzung und für Toleranz gegenüber Schutzbedürftigen erreichen kann. Der Verein ist Mitglied im Netzwerk für Demokratie und Respekt und Unterzeichner der Bucher Erklärung vom 17. Mai 2014 für Demokratie und gegen rechte Umtriebe.

Seit 2010 verleiht die SPD Pankow den Ella-Kay-Preis für herausragendes ehrenamtliches Engagement. Der Preisträger soll sich für die Menschen und die Interessen des Bezirks Pankow und seiner Stadteile engagieren, gegen Rechtsextremismus eintreten und für Demokratie werben, und sich für ein tolerantes Miteinander, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Der Ella-Kay-Preis ist mit 300 Euro dotiert. Frühere Preisträger finden Sie hier.

 

28.11.2016 in Bezirks-SPD von SPD Pankow

Absage der Mitgliederforen, Einladung zu Diskussionsveranstaltung am 28. November

 

Die von der SPD Pankow zur Vorstellung der Bewerbungen um die Bundestagskandidatur der SPD Pankow am 1. und 2. Dezember geplanten Mitgliederforen sind abgesagt. Ferner entfällt auch der vorrätig gehaltene Stichentscheidtermin am 6. Dezember. Drei Mitglieder der SPD Pankow hatten fristgerecht vor dem 30. Oktober ihr Interesse an einer Kandidatur bekundet. Am 6. November wurde eine Bewerbung zurückgezogen. Kurzfristig wurde am 25. November eine zweite Bewerbung zurückgezogen. Der Durchführung von Mitgliederforen mit Abstimmung über die Kandidatur ist durch Rücknahme von zwei Bewerbungen die Geschäftsgrundlage entzogen. Mit Rücksicht auf ausschließlich postalisch erreichbare Mitglieder wird der für den 28. November vorgesehene Termin als Diskussionsveranstaltung mit dem verbliebenen Kandidaten angeboten.

 

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