10.05.2016 in Stadtentwicklung von SPD-Fraktion Pankow

Zweckentfremdungsverbot auch in Pankow konsequent durchsetzen!

 
Rona Tietje

Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel hat ein Verfahren über die Bezirksaufsicht angekündigt, wenn CDU-Stadtrat Kühne die Durchsetzung des Zweckentfremdungsverbots ruhen lässt, sobald dagegen geklagt werde. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Rona Tietje unterstützt den Vorstoß des Senators und stellt klar, dass die Zweckentfremdung von Wohnraum auch in Pankow konsequent verfolgt werden müsse.

Presseerklärung vom 10.05.2016

 

20.10.2015 in Stadtentwicklung von SPD Pankow

Studentisches Wohnen an der Prenzlauer Promenade

 
Florian Pronold, Klaus Mindrup

Am 15. Oktober präsentierte die Berlinovo, 100%ige Tochtergesellschaft des Landes Berlin, dem Parlamentarischen Staatssekretär im BMUB, Florian Pronold und mir ihr geplantes Bauvorhaben an der Prenzlauer Promenade.

Dort sollen im Rahmen ihres „Konzept 2.500 – Studentisches Wohnen für Berlin“ 310 Studentenapartments in einem Neubau entstehen. Die Fläche der Apartments soll inkl. Bad eine Größe von 16qm haben. Zuvor hatte die Berlinovo eine intensive Marktrecherche durchgeführt, um auf deren wohnungsspezifischen Bedürfnisse baulich reagieren zu können.

Das Bestandsgebäude (ehem. Bürogebäude der Akademie der Wissenschaften der DDR) aus den 1980er Jahren kann weiter genutzt werden. Modulare Bauweisen, wie das geplante Vorhaben an der Prenzlauer Promenade, sollen durch ein vom BMUB entwickelten Zukunftsinvestitionsprogramm gefördert werden. Dabei geht es um die Forschung und Weiterentwicklung modularer Bauweisen.

https://www.berlinovo.de/de/artikel/studentisches-wohnen-der-prenzlauer-promenade-mut-zu-micro

 

 

22.09.2015 in Stadtentwicklung von SPD Pankow

Anziehungspunkt Großstadt

 

Unter diesem Titel diskutierten Olaf Scholz, Dr. Jan Stöß, Professor Dr. Engelbert Lüdke-Daldrup und die beiden Bundestagsabgeordneten Michael Groß und Klaus Mindrup die Anforderungen an soziale, lebenswerte Metropolen der Zukunft. 

Als symbolträchtigen Ort, für die Fraktion vor Ort der SPD-Bundestagsfraktion am 10.09.2017, hatte man den genossenschaftlich organisierten Gewerbehof in der Saarbrücker Straße in Berlin-Prenzlauer Berg gewählt. Der Gewerbehof sei ein gelungenes Beispiel für demokratisches Wirtschaften und soziale Verantwortung, welches sich aus vorrauschauender Liegenschaftsvergabe entwickelt hat, erklärte Klaus Mindrup. 
 

Die Liegenschaftspolitik der öffentlichen Hand stand dann auch im Fokus der Diskussion. Die ungebrochene Attraktivität der Großstädte und Metropolenregionen stellt diese vor spezifische Herausforderungen. Der stetige Zustrom neuer Einwohner erfordere eine auf sozialen Ausgleich und Durchmischung angelegte Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik. Anhand der Beispiele von Hamburg und Berlin wurden die notwendigen und vorhandenen Modelle des Wohnungsbaus diskutiert. Die für eine soziale Stadt notwendige soziale und technische Infrastruktur dürfe darüber aber nicht vergessen werden. Vielmehr ist sie essentieller Bestandteil für eine gelungene Stadtentwicklung.

Eine besondere Rolle kommt dem Wohnungsbau zu. Olaf Scholz erläuterte das Hamburger Modell. Bei jedem neuen Bauvorhaben  werde unter seine Regierung darauf geachtet, dass neben Eigentumswohnungen auch Sozialwohnungen und Mietwohnungen entstehen. Ohne seine Wahl vor 5 Jahren würde es heute in der Hafen City keine bezahlbaren Wohnungen geben. Staatssekretär Prof. Dr. Engelbert Lüdke-Daldrup erläuterte die Berliner Entwicklung und forderte dringend Änderungen des Baurechts, um auch zukünftig gemischte Quartiere mit einer angemessenen Verdichtung in den Städten bauen zu können.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass neben dem Neubau der Schutz der Bestandsmieter im den Altbauten zu sicher ist. Dabei kommt den kommunalen Wohnungsbauunternehmen und den Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu.

 

21.04.2015 in Stadtentwicklung von SPD-Fraktion Pankow

„Fraktion vor Ort“ im Mühlenkiez

 
Fraktion vor Ort im Quartierspavillon

Gefällte Bäume, die ersatzlose Bebauung von Parkplätzen und Grünflächen sowie eine übermäßige Verdichtung – die Anwohnerinnen und Anwohner der Michelangelostraße hatten in den vergangenen Wochen große Sorgen um die Zukunft ihres Wohngebietes. Entsprechend emotional verlief die bisherige Debatte zum dort geplanten Neubauvorhaben. Dass der bisherige Architektenentwurf zwar die Diskussionsgrundlage ist - mehr aber auch nicht - kann deshalb nicht oft genug betont werden. Art und Umfang der endgültigen Bebauung sind nach jetzigem Stand noch völlig offen und werden in den vertiefenden Planungen der kommenden Monate erarbeitet. Zu diesem Thema hat die SPD-Fraktion Pankow am gestrigen Montagabend VertreterInnen der Genossenschaften „Zentrum“ und MERKUR, in deren Häusern ein großer Teil der Betroffenen lebt, sowie deren MietervertreterInnen in den Quartierspavillon an der Thomas-Mann-Sraße eingeladen. Ziel des Abends war es, „rote Linien“ auszuloten, die in den weiteren Planungen zu berücksichtigen sind.

 

11.03.2015 in Stadtentwicklung von SPD-Fraktion Pankow

Diskussion zur Michelangelostraße hat erst begonnen

 

Zu einer gemeinsamen Sondersitzung der Ausschüsse für Stadtentwicklung und Grünanlagen sowie Verkehr und öffentliche Ordnung kamen am Dienstagabend etwa 250 Interessierte, um sich über den Stand der Dinge zum Bauvorhaben an der Michelangelostraße zu informieren. Dabei wurde klar, dass die Diskussion über das Vorhaben eben erst begonnen hat und die Anwohnerinnen und Anwohner dabei miteinbezogen werden. Dazu ist am 09. April 2015 eine Bürgerversammlung in der Gethsemanekirche geplant. Die SPD-Fraktion hat zum bisherigen Verfahren eine Pressemitteilung veröffentlicht (siehe auch die Kleine Anfrage 0741/VII).

 

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