10.09.2010 in Stadtentwicklung von SPD Pankow

Freiraum und Unordnung als Gebot der Stunde! Ein Plädoyer für flexible Stadtentwicklung.

 
Alexander Goetz

Kommentar von Alexander Götz Rückblickend hat der Bezirk Pankow eine erfreuliche Entwicklung genommen. Ganze Straßenzüge wurden in wenigen Jahren umgestaltet und erstrahlen in neuem Glanz. Besonders augenfällig ist das im Prenzlauer Berg. Dieser Prozess war gewollt und wurde üppig gefördert. Doch es gibt auch Schattenseiten. In vielen Quartieren hat sich die Bevölkerung seit 1990 nahezu ausgetauscht. Häufig ging die städtebauliche Aufwertung zu Lasten von Geringverdienern und älteren Menschen. Neudeutsch nennt man das Gentrifizierung. Ihr Gegenstück ist soziale Verdrängung. Und beides schreitet unverändert voran. Die SPD in Pankow hat deshalb im Frühjahr einen Schutzschirm für Mieter initiiert, der Sozialpläne und Grenzen für Luxussanierungen vorsieht. Unlängst beantragten die Sozialdemokraten ähnliche Vorgaben für einen Komplex rund um die Straßburger Straße im südlichen Prenzlauer Berg. Dies alles wird und soll die beschriebene Entwicklung nicht gänzlich aufhalten. Allerdings kann Politik steuern und Betroffenen wirksamer helfen, als viele meinen. Die benannten Maßnahmen zeigen das.

 

05.09.2010 in Bezirk von SPD Pankow

Bürgerwillen bei der Planung des Mauerparks beachten!

 

Die Rückkehr zu der Bebauungsplanversion für den Mauerpark, die der Bezirk Mitte im Juli zur Grundlage der Bürgerbeteiligung erklärt hatte, fordert der Kreisvorsitzende der SPD in Pankow, Alexander Götz. Die nachträglichen Ergänzungen widersprächen der bislang geführten Diskussion. Vor allem ein Teilabriss des Gleimtunnels und die erweiterten Nutzungsmöglichkeiten an der Bernauer Straße lehnt er ab. Götz hält außerdem die Initiative für einen Weltbürgerpark für sehr interessant. Ein solches Engagement müsse unterstützt werden.

 

01.09.2010 in Berlin von SPD Pankow

Thierse: Kultur der Anerkennung

 
Wolfgang Thierse

Anlässlich der aktuellen Debatte, die durch das Buch von Thilo Sarrazin ausgelöst wurde, erklärt der Vorsitzende des Kulturforums der Sozialdemokratie, Dr. h.c. Wolfgang Thierse:

In der öffentlichen Diskussion wurde verschiedentlich der falsche Eindruck erweckt, die SPD habe in der Vergangenheit das Thema kulturelle Integration vernachlässigt. Daher scheint es mir notwendig, an die klaren Grundpositionen der sozialdemokratischen Integrationsdebatte der letzten Jahre, an das Konzept der "Kultur der Anerkennung", zu erinnern:

Deutschland ist Einwanderungsland. Einwanderung hat unser Land wirtschaftlich und kulturell bereichert. Sie wird weitergehen und wir müssen unsere Gesellschaft besser darauf vorbereiten. Unterschiedliche Lebenswelten, Wertvorstellungen, kulturelle Traditionen, Lebensweisen und die wechselseitige Anerkennung dieser Unterschiede prägen das Zusammenleben in einer Einwanderungsgesellschaft. Durch die Begegnung von Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft beeinflussen sich Kulturen gegenseitig und verändern sich.

 

27.08.2010 in Bezirk von SPD Pankow

SPD fordert Schutz für Mieter am Wasserturm – keine Verdrängung durch Neubauten !

 

Luxuswohnbauten sprießen am Kollwitzplatz wie Pilze aus dem Boden. Jetzt soll ein Teil der Wohnhäuser aus den 1950er Jahren am Wasserturm abgerissen werden, um Platz zu machen für das nächste Luxusprojekt. Die SPD will die Verdrängung alteingesessener Mieter in der Wohnanlage verhindern. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Fläche der Wohnanlage am Wasserturm gerichtet, weil dort durch einen ortsbekannten Projektentwickler der Teilabriss von Wohnhäusern und der Neubau von Eigentumswohnungen nach dem Beispiel „Kolle-Belle“ geplant wird.

 

15.08.2010 in Bezirk von SPD-Fraktion Pankow

Erinnerung an ehemaligen Filmstandort Weißensee

 

Informationsstellen verweisen auf das kulturelle Erbe

Der Pankower Ortsteil Weißensee war in den 1910er- und 20er-Jahren ein bedeutender Standort der Deutschen Filmindustrie. Dieses kulturelle Erbe soll jetzt in Form einer Informationsstele für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden.

 

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