29.03.2026 in Geschichte von SPD Pankow
Heute vor 200 Jahren, genauer am 29. März 1826 wurde Wilhelm Philipp Martin Christian Ludwig Liebknecht in Gießen im Großherzogtum Hessen geboren.
Wilhelm Liebknecht steht wie kaum ein anderer für den mutigen Aufbruch der Arbeiterbewegung in Deutschland. Sein Leben war geprägt vom unerschütterlichen Glauben an Freiheit, Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe – Werte, die auch heute das Fundament sozialdemokratischer Politik bilden.
In einer Zeit der Unterdrückung erhob Liebknecht seine Stimme für diejenigen, die keine hatten. Er kämpfte gegen soziale Ungleichheit, für Bildung für alle und für ein politisches System, das die Würde jedes Menschen achtet. Sein Wirken erinnert uns daran, dass Fortschritt niemals selbstverständlich ist, sondern immer wieder neu errungen werden muss.
Gerade heute, in einer Welt voller Umbrüche und Herausforderungen, ist sein Vermächtnis aktueller denn je. Es verpflichtet uns, für Zusammenhalt einzustehen, Demokratie zu verteidigen und soziale Gerechtigkeit konsequent voranzubringen.
Wilhelm Liebknecht hat Geschichte geschrieben – wir tragen die Verantwortung, sie in seinem Sinne fortzuführen.
24.03.2026 in Wahlkreis von Tino Schopf
Am S-Bahnhof zeigt sich seit Monaten ein Spannungsfeld, das viele Großstädte kennen: Auf dem Gehweg vor dem Zugang zu den Bahnsteigen standen zeitweise ein großes Zelt und mehrere Matratzen – mit der Folge, dass zahlreiche Passantinnen und Passanten auf den Radstreifen ausweichen mussten. Bei rund 35.000 täglichen Fahrgästen ist das mehr als nur eine Unannehmlichkeit.
Gleichzeitig verlangt die Situation einen sensiblen Umgang. Obdachlosigkeit lässt sich nicht durch Räumungen lösen. Nachhaltige Antworten brauchen vor allem Hilfsangebote und konkrete Perspektiven für die Betroffenen.
Dennoch bleibt klar: Verkehrssicherheit und die Nutzbarkeit öffentlicher Räume müssen gewährleistet sein. Zwischen sozialer Verantwortung und ordnungsrechtlichen Anforderungen die richtige Balance zu finden, ist eine anspruchsvolle Aufgabe.
Das Zelt- und Matratzenlager wurde nach vorheriger Ankündigung am Montag durch den Bezirk geräumt. Doch bereits am Dienstag ist an gleicher Stelle erneut eine Schlafstätte entstanden – ein Zeichen dafür, wie komplex die Situation tatsächlich ist.
23.03.2026 in Wahlkreis von Tino Schopf
Anwohnende haben mich auf die zunehmende Vermüllung und Verschmutzung des Geländes an der Eldenaer Straße 42-44 rings um den „Rewe“ im Alten Schlachthof aufmerksam gemacht. Müll, Graffiti und anderer Unrat prägen die Fläche. Ich habe mich daher an den Eigentümer gewandt und dieser hat prompt reagiert. Eine Reinigungsfirma wurde beauftragt und hat den Müll bereits einen Tag später beseitigt. Nun hoffe ich, dass die Beseitigung der zahlreichen Graffiti ebenso schnell klappt.
23.03.2026 in Geschichte von SPD Pankow

Vor 93 Jahren, am 23. März 1933, hielt der damalige SPD-Vorsitzende Otto Wels eine Rede, die bis heute als eine der eindrucksvollsten und mutigsten Stellungnahmen der deutschen Geschichte gilt.
In einem Reichstag, der bereits von den Nationalsozialisten beherrscht wurde und in dem Einschüchterung und Bedrohung allgegenwärtig waren, trat er als Einziger entschieden gegen das sogenannte Ermächtigungsgesetz auf. Dieses Gesetz übertrug Adolf Hitler und seinem Regime nahezu uneingeschränkte Macht und bedeutete faktisch das Ende der Weimarer Republik.
Mit den Worten „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht“ setzte Otto Wels ein Zeichen, das bis in die Gegenwart wirkt. Sie stehen für Standhaftigkeit, für die konsequente Verteidigung demokratischer Prinzipien und für den Widerstand gegen Unterdrückung und Diktatur. Während die Kommunistische Partei bereits verboten war und viele ihrer Vertreter verfolgt wurden, blieb die SPD die einzige politische Kraft, die geschlossen gegen das Ermächtigungsgesetz votierte.
Als Sozialdemokrat in Berlin und Vizepräsident des Abgeordnetenhauses sehe ich es als unsere Verantwortung, an Otto Wels und seinen mutigen Einsatz zu erinnern. Gerade heute, da demokratische Strukturen und der Rechtsstaat erneut unter Druck geraten und populistische sowie antidemokratische Bewegungen an Einfluss gewinnen, ist es wichtiger denn je, sich solche historischen Beispiele vor Augen zu führen. Sie zeigen, was es heißt, Haltung zu bewahren – selbst unter größten persönlichen Risiken.
Berlin war stets ein Zentrum demokratischer Bewegungen. Auch Otto Wels wirkte hier über viele Jahre hinweg, setzte sich für soziale Gerechtigkeit ein und stellte sich entschlossen gegen den Faschismus. Sein Vermächtnis verpflichtet uns, diese Werte zu schützen und weiterzutragen. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – sie muss täglich neu verteidigt werden.
Wir erinnern uns an Otto Wels nicht nur als bedeutenden Politiker, sondern auch als Sinnbild für Zivilcourage und Entschlossenheit im Angesicht übermächtiger Gegner. Seine Worte und sein Handeln mahnen uns, dass der Einsatz für Freiheit, Menschenwürde und demokratische Grundwerte niemals vergeblich ist.
Auch im 21. Jahrhundert bleibt der Einsatz für Demokratie mit Herausforderungen verbunden. Das Leben und Wirken von Otto Wels führen uns vor Augen, dass dieser Einsatz niemals endet – und dass wir uns dem Druck autoritärer Kräfte niemals beugen dürfen.
Wenn ihr Interesse daran habt, die Arbeit unserer Abteilung näher kennen zu lernen, schreibt uns gern eine Mail an wir@spdboetzowviertel.de. Wir freuen uns von Euch zu hören und auf ein persönliches Kennenlernen!
Tino Schopf
Unser Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus, Wahlkreis Pankow 9
Cansel Kiziltepe
Unsere Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Land Berlin
Gabi Bischoff
Unsere Abgeordnete im Europaparlament
SPD Fraktion BVV Pankow
Ihre SPD Fraktion in der Pankower BVV
SPD Pankow
Ihre SPD im Bezirk Pankow