19.10.2018 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Pankow
Die SPD-Fraktion befindet, dass Männer ihre Notdurft nicht länger im Bereich der Bahnhöfe Eberswalder Straße und Schönhauser Allee und S+U Pankow verrichten sollen und fordert deswegen, dass das Bezirksamt Pissoirs aufstellt gemäß dem Vorbild am Hamburger Hauptbahnhof.
19.10.2018 in Wahlkreis von Tino Schopf
Am 29. Mai 2007 wurde der erste Spatenstich für den Neubau der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg 33 gesetzt. Zwei Monate später, am 6. Juli folgte die Grundsteinlegung für ein Gebäude mit 120 Pflegeplätzen und ca. 80 Wohnungen.
Am 16. Oktober 2008 erfolgte die Übergabe des modernen viergeschossigen Hauses.
Inzwischen sind 10 Jahre vergangen und zum Festakt am Montag war der Saal der Gürtelstraße 33 bis auf den letzten Platz gefüllt. 10 Jahre geben Anlass, mit Freude auf das Erreichte zurückzublicken und gleichzeitig auch den Blick nach vorne zu richten.
Die Gürtelstraße 33 genießt – wie alle Einrichtungen der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg – einen guten Ruf. Das zeigte sich auch in den folgenden Grußworten und Ansprachen u.a. von Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau, der Vorstandsvorsitzenden des DPW Berlin, Frau Professor Barbara John, oder des Architekten Eckehard Feddersen.
Alles Gute auch weiterhin!
18.10.2018 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Pankow
Zur 19. BVV am 17.10.18 hat die SPD-Fraktion einen Antrag gestellt mit der Absicht endlich eine Liste zu bekommen, die nach Prioritäten gelistet alle geplanten baulichen Maßnahmen zur Gehwegsanierung im Bezirk aufzeigen. Der Antrag wurde von der BVV in den Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung überwiesen.
16.10.2018 in Verkehr von Tino Schopf
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen ein solches Mittelding zwischen Rufbus und Sammeltaxi künftig auch außerhalb der Innenstadt anbieten. Ich freue mich, dass die BVG meiner Forderung endlich nachkommt und den Einsatz von Rufbussen im Berliner Umland plant. Die Verbindung von Schnellbahnstationen im Berliner Außenbereich mit anliegenden Wohngebieten möglicherweise auch im benachbarten Brandenburg, ist der richtige Ansatz - hierauf haben wir als SPD-Fraktion von Beginn an gedrängt. Dennoch sehe ich den Einsatz des BerlKönigs innerhalb des S-Bahnringes weiterhin sehr kritisch. Der Einsatz in einer Innenstadt mit einem dichten ÖPNV-Netz ist überflüssig. Vielmehr sollten wir uns schwerpunktmäßig auf die Anbindung der Außenbezirk konzentrieren. Meine Kritik bleibt!
15.10.2018 in Abteilung
Mit den Bereichen Jugend und Soziales verantwortet Rona Tietje zwei wichtige Themen im Bezirksamt Pankow. Rona ist seit zwei Jahren Stadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales und gab uns im Rahmen unserer Abteilungssitzung am 13. Oktober einen spannenden Einblick in die zentralen Debatten ihres Ressorts.
Ob beim Thema Kitaplatzversorgung und Kitaausbau, Umsetzung des Unterhaltsvorschussgesetzes oder beim Elterngeld, die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind im Jugendbereich groß. So wurde der Unterhaltsvorschuss vom Bund erfreulicherweise so angepasst, dass dieser auch bis zum 18. Lebensjahr des Kindes gezahlt wird. Ein Erfolg, wenn die Kommunen auf die zusätzliche Arbeit ausreichend vorbereitet gewesen wären. Aufgrund der kurzen Umsetzungszeit waren viele Stellen überfordert und konnten Vorschüsse erst mit Verspätung auszahlen.
Im Bereich Wirtschaftsförderung wurde das Personal von drei Mitarbeiter_innen auf fünf erhöht, um die vielfältigen Themen zu bearbeiten. Dazu gehört die Beratung, Vermittlung, Vernetzung und Fortbildung von Betrieben in Pankow. So gab es kürzlich eine Weiterbildung Pankower Betriebe zum Thema Anwerbung neuer Fachkräfte durch neue digitale Medien wie z.B. Whatsapp.
Verstärkter Verdrängungsprozess im Pankower Wohnraum
Mit dem kommenden Winter tritt im Bereich Soziales das Thema Wohnungslosigkeit, das Berlin ganzjährig betrifft, verstärkt in den Vordergrund. Hier trifft die Knappheit an Wohnraum und möglichen Unterkünften auf eine große Nachfrage. Zusätzlich findet ein versteckter Verdrängungsprozess im Bereich Wohnraum in Pankow statt. Vor allem die stetig wachsende Gesellschaftsgruppe der über 80-jährigen sind in unseren Kiez vermehrt von Verdrängung bedroht.
Ein weiteres Problem in Pankow ist zudem die Sicherung sozialer Infrastruktur in allen Ortschaften des Bezirkes.
Zusammenfassend, stellte Rona fest, dass besonders der akute Fachkräftemangel sowie die breite Flächenknappheit in Pankow zentrale Problemstellungen im Bezirksamt einnehmen. So gilt in Pankow wie in Deutschland allgemein: Größtes Armutsrisiko ist der Migrationshintergrund: 70 bis 80 Prozent der in Obdachlosenwohnheim anzutreffenden Menschen sind Osteuropäerinnen und Osteuropäer.
Kinderarmut - Ein verdrängtes Thema, das uns alle angeht
In nächster Zeit wollen wir uns vermehrt mit dem Thema Kinderarmut beschäftigen. Auch dazu gab uns Rona Tietje wertvolle Informationen. So ist es auf bezirklicher Ebene sehr schwer auf diesem Bereich Einfluss zu nehmen, da die Bundes- und die Landesebene die Rahmenbedingungen vorgeben. Grundsätzlich muss berücksichtigt werden, dass es sich bei Kinderarmut nicht allein um die Einkommensarmut der Eltern handelt. Vielmehr müssen weitere Dimensionen wie z.B. Gesundheit, Zugang zu Bildung usw. betrachtet werden. Ein Indikator für Kinderarmut ist gleichwohl der Sozialgesetzbuch II – Bezug. In Berlin erhalten 32,2% der Kinder unter 18 Jahre Bezüge nach dem 2. Sozialgesetzbuch. Dies ist der Spitzenplatz in Deutschland. In Pankow ist der Stand mit 12,6%, nach Steglitz-Zehlendorf, am niedrigsten.
Wenn ihr Interesse daran habt, die Arbeit unserer Abteilung näher kennen zu lernen, schreibt uns gern eine Mail an wir@spdboetzowviertel.de. Wir freuen uns von Euch zu hören und auf ein persönliches Kennenlernen!
Tino Schopf
Unser Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus, Wahlkreis Pankow 9
Cansel Kiziltepe
Unsere Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Land Berlin
Gabi Bischoff
Unsere Abgeordnete im Europaparlament
SPD Fraktion BVV Pankow
Ihre SPD Fraktion in der Pankower BVV
SPD Pankow
Ihre SPD im Bezirk Pankow