10.03.2026 in Wahlkreis von Tino Schopf

Strabag-Container bleiben voraussichtlich bis 2027

 

Noch immer stehen die Strabag-Container in der Pasteurstraße – und nach aktuellem Stand werden sie, laut den Berliner Wasserbetrieben, dort auch noch eine ganze Weile bleiben. Hintergrund ist der Austausch einer Haupttrinkwasserleitung in der Greifswalder Str. Derzeit werden die Arbeiten im Bereich Greifswalder Str. / Marienburger Str. abgeschlossen.

Im nächsten Schritt wird eine Baugrube an der Kreuzung Greifswalder Str. / Danziger Str. eingerichtet. Für diese Arbeiten werden die Container weiterhin benötigt. Da Sperrungen der Leitung nur in verbrauchsarmen Monaten möglich sind, können die eigentlichen Rohrverlegearbeiten erst ab Oktober 2026 beginnen. Insgesamt wird sich die Baumaßnahme damit voraussichtlich bis ins Frühjahr 2027 erstrecken.

 

08.03.2026 in Frauen von SPD Pankow

Dennis Buchner: Internationaler Frauentag: Gleichberechtigung bleibt unser Auftrag

 

Am 8. März begehen wir weltweit den Internationalen Frauentag. Dieser Tag erinnert uns daran, dass Gleichberechtigung keine Selbstverständlichkeit ist, sondern immer wieder neu erkämpft und gesichert werden muss. Die Idee zu diesem internationalen Gedenk- und Aktionstag geht auf die Sozialistin Clara Zetkin zurück, die 1910 die Einführung eines weltweiten Frauentages anregte. Seit 1921 wird der Internationale Frauentag jedes Jahr am 8. März begangen und steht seither für den Einsatz für gleiche Rechte, politische Teilhabe und bessere Lebensbedingungen für Frauen.

Berlin hat diesem Tag eine besondere Bedeutung gegeben: Seit 2019 ist der 8. März in unserer Stadt ein gesetzlicher Feiertag. Damit setzt die Hauptstadt ein klares Zeichen für Gleichstellung und würdigt zugleich die historischen Errungenschaften der Frauenbewegung.

Doch der Internationale Frauentag ist nicht nur ein Anlass zum Erinnern, sondern auch zum Handeln. Noch immer bestehen strukturelle Ungleichheiten – etwa bei Bezahlung, Aufstiegschancen oder der Verteilung von Sorgearbeit. Gleichberechtigung bedeutet deshalb auch heute, politische Verantwortung zu übernehmen und bestehende Barrieren konsequent abzubauen.

Berlin steht für Vielfalt, Freiheit und Solidarität. Diese Werte verpflichten uns, weiter daran zu arbeiten, dass Frauen und Männer gleiche Chancen und Rechte haben – in der Politik, im Beruf und im Alltag. Der 8. März erinnert uns daran, dass Fortschritt möglich ist, wenn wir ihn gemeinsam gestalten.

 

07.03.2026 in Wahlkreis von Tino Schopf

„We kehr for you“ – Split-Fegen am Arnswalder Platz

 

Um es der BSR nach den Eis- und Glätte-Tagen etwas einfacher zu machen, das Streugut wieder einzusammeln, habe ich mich heute mit Freiwilligen am Arnswalder Platz getroffen und gemeinsam haben wir nach meiner mobilen Sprechstunde die Besen geschwungen. Die Kehr-Aktion ist Teil einer stadtweiten Aktion der SPD Berlin und ich finde: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Herzlichen Dank auch an Carsten Meyer von der Gärtner-Initiative von Pro Kiez Bötzowviertel für die Besen.

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05.03.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Pankow

Wärmewende in Pankow sozial und klug gestalten – SPD will neue KfW-Förderchancen nutzen

 

Die SPD-Fraktion Pankow begrüßt die Neuauflage des kfw-Programms 432 „Energetische Stadtsanierung – Klimaschutz und Klimaanpassung im Quartier“.  Damit Pankow von den hohen Zuschüssen des Programms profitieren kann, brachte die SPD einen Antrag in die Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow am 04.03. ein, der sich für die konsequente Nutzung der Fördermittel einsetzt. Ziel ist es, für zwei bis drei klar abgegrenzte Quartiere mit besonderem Handlungsbedarf, insbesondere Milieuschutzgebiete, die keine Möglichkeit haben, Anschluss an die Fernwärmeversorgung zu erhalten, integrierte Quartierkonzepte zu entwickeln. Nur so kann die Wärmewende sozial gerecht und wirtschaftlich tragfähig umgesetzt werden.

Das Förderprogramm bietet die große Chance, die Wärmewende strategisch und mit starker finanzieller Unterstützung von außen umzusetzen. Eine sozial verträgliche Wärmewende gelingt nur, wenn auch die Wärmeversorgung in den Quartieren durch Nahwärmenetze, saisonale Wärme- und Kühlspeicherung oder Speicherlösungen angegangen wird. Daher fordert der Antrag in den Konzepten zu prüfen, welche Wärmeversorgungskonzepte geeignet sind. Analysiert werden soll auch die sommerliche Kühlung und thermische Speicherung sowie der Umgang mit Gasetagenheizungen als Teil der lokalen Wärmeversorgung. Weiter sieht der Antrag die Prüfung öffentlicher Gebäude als Energiezentralen und ob Kooperationsmodelle mit Wohnungsunternehmen, insbesondere kommunale Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften realisierbar sind.

Für uns als SPD-Fraktion ist der soziale Ansatz dieses Programmes ein Herzensanliegen. Denn die Wärmewende wird allein mit Gebäudesanierungen und Wärmedämmung nicht gelingen, die finanzielle Förderung entlastet die Mieter:innen und verhindert so die weitere Verdrängung der angestammten Bevölkerung.

Dazu der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Mike Szidat:

„Ziel muss es sein, transparent zu klären, welche Investitionen notwendig und welche Kostenbelastungen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen überhaupt tragbar sind. Denn nur mit einer sozial ausgewogenen Förderung lassen sich Klimaschutz und Mieterschutz miteinander vereinbaren. Wir setzen auf eine Energieversorgung, die klimaneutral und bezahlbar ist.“

 

05.03.2026 in Wohnen von SPD Pankow

Dennis Buchner: 11 Jahre Einführung der Mietpreisbremse: Schutz vor explodierenden Mieten

 

Am 5. März 2015 beschloss der Deutsche Bundestag die Einführung der Mietpreisbremse – ein wohnungspolitischer Meilenstein mit klarer sozialpolitischer Zielrichtung. Ziel war es, Mieterinnen und Mieter in Regionen mit besonders angespanntem Wohnungsmarkt besser vor überhöhten Mieten bei Neuvermietungen zu schützen. Die Regelung sieht vor, dass die verlangte Miete bei einer Wiedervermietung höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf.

Die konkrete Ausweisung der betroffenen Gebiete erfolgt durch die Bundesländer, die diese jeweils zeitlich befristet festlegen. Damit wurde ein Instrument geschaffen, das gezielt dort eingreift, wo der Wohnungsmarkt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Neubauten sowie umfassend modernisierte Wohnungen sind von der Regelung ausgenommen, um Investitionen in neuen Wohnraum nicht zu behindern.

Aus sozialdemokratischer Perspektive war und ist die Mietpreisbremse ein notwendiger Schritt, um Wohnen als Grundrecht zu stärken und Spekulation auf dem Rücken der Mieterinnen und Mieter einzudämmen. Gerade in wachsenden Metropolen zeigt sich, wie wichtig staatliche Leitplanken im Wohnungsmarkt sind.

Berliner Bezug: Vorreiterrolle im Kampf gegen steigende Mieten

In Berlin ist der Druck auf dem Wohnungsmarkt seit Jahren besonders hoch. Stetiger Zuzug, begrenzter Wohnraum und steigende Angebotsmieten haben viele Haushalte an ihre Belastungsgrenze gebracht. Berlin gehörte daher zu den ersten Bundesländern, die von der Möglichkeit Gebrauch machten, die Mietpreisbremse flächendeckend anzuwenden.

Die Debatten um den späteren Berliner Mietendeckel haben zudem bundesweit gezeigt, wie groß der politische Handlungsdruck ist. Auch wenn einzelne Maßnahmen juristisch umstritten waren, bleibt das Grundanliegen klar: Wohnen darf keine Ware sein, mit der unbegrenzt Profite erzielt werden, sondern muss für breite Bevölkerungsschichten bezahlbar bleiben.

Die Mietpreisbremse war somit ein wichtiger Einstieg in eine aktivere Wohnungspolitik des Bundes – ein Signal dafür, dass der Staat Verantwortung übernimmt, wenn der Markt allein keine soziale Balance mehr gewährleisten kann.

 

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