14.07.2023 in Wahlkreis von Tino Schopf

Infostand und mobile Sprechstunde mit der AG 60 plus der SPD

 

Bei strahlendem Sonnenschein hatte ich heute gemeinsam mit der AG 60 plus meine mobile Sprechstunde zusammen mit einem Infostand der AG vor dem Mühlenberg-Center. Mit viel Unterstützung der Genossinnen und Genossen haben wir über die Arbeitsgemeinschaft sowie meine Arbeit im Parlament und im Wahlkreis informiert. Ebenso konnte ich neue Anliegen der Nachbarinnen und Nachbarn aus den Kiezen aufnehmen und werde sie hier bei der Lösung unterstützen.

Natürlich habe ich heute auch auf meine Kiezspaziergänge in diesem Sommer und Herbst aufmerksam gemacht. Mit vielen Menschen wird es also zu dieser Gelegenheit ein Wiedersehen geben. Für alle interessierten Nachbarinnen und Nachbarn aus den Kiezen, die ebenfalls teilnehmen möchten, empfehle ich einen Blick in meinen >>Flyer<<.

 

12.07.2023 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Pankow

SPD-Fraktion für Rettung der Kiezkneipen

 

Kiezkneipen prägen das Berliner Stadtbild seit Jahrzehnten. Sie sind soziale Orte und aus dem Kiez nicht wegzudenken. Und doch verschwinden immer mehr. Auch in Pankow sind jüngst mit dem Tomsky im Winskiez und Höher’s Eck im Gleimviertel einzigartige Kneipen von einer Schließung bedroht. Das will die SPD-Fraktion in Pankow ändern und brachte auf der heutigen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung einen Antrag ein, der das Bezirksamt ersucht, eine Strategie zur Unterstützung von Verdrängung bedrohter Gastronomie zu entwickeln. Zwar sind die rein rechtlichen Eingriffsmöglichkeiten des Bezirkes hier begrenzt, die SPD-Fraktion ist dennoch davon überzeugt, dass das Bezirksamt durch einen Kneipengipfel wirksam unterstützen und zur Rettung der Kiezkneipen beitragen kann. In direkten Gesprächen mit den Gastronom:innen soll sich das Bezirksamt ein Bild von der aktuellen Situation und den Herausforderungen machen und Unterstützungsmöglichkeiten prüfen.
Da Konflikte zwischen Anwohnenden, Vermietern und Hausverwaltungen in vielen konkreten Fällen ein Grund für die Schließung der Traditionsgaststätten sind, fordert der Antrag weiter die Unterstützung bei der Kommunikation mit Vermietern und Hausverwaltungen durch das Bezirksamt. Verwiesen wird in dem Antrag auch auf vorhergehende Fälle, in welchen das Bezirksamt in dieser Rolle erfolgreich helfen konnte.

Im Antrag wird eine Reihe weiterer konkreter Maßnahmen vorgestellt. Darunter die Benennung und Bekanntmachung eines Ansprechpartners für Gastronomiebetriebe bei der Pankower Wirtschaftsförderung, eine Öffentlichkeitsarbeit für die Akzeptanz der Pankower Kneipenkultur und die Beratung von Betrieben in Hinblick auf bauliche Maßnahmen zum Lärmschutz, Sondernutzungsgenehmigungen und Förderprogrammen.
Langfristig und andere Bezirke im Blick nehmend, fordert die SPD-Fraktion ebenfalls eine Initiative des Bezirks gegenüber dem Senat zum besseren Schutz von Gewerbemieter:innen.

Dazu Thomas Bohla, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion in Pankow:

„Traditionsgaststätten haben eine wichtige soziale Funktion. Kiezkneipen wie das Tomsky oder Höher´s sind Orte des Miteinanders, des Austausches und des generationsübergreifenden Zusammenhaltes. Für ihre Rettung und den Erhalt der Pankower Kneipenkultur können und müssen wir seitens des Bezirks mehr tun.“

Rettet die Kiezkneipe – Kneipengipfel zur Unterstützung der Pankower Gastronomie einberufen -Antrag-

 

10.07.2023 in Bezirk von SPD Pankow

Sonnencreme für alle

 

"Sonnencreme für alle" heißt ein Beschluss des Pankower SPD-Parteitages vom vergangenen Samstag. Eine Möglichkeit zur Verringerung des Hautkrebsrisikos ist unseres Erachtens die kostenfreie Bereitstellung von Sonnenschutzcreme an städtischen Hotspots und anderen öffentlichen Flächen, Einrichtungen und Schulen. Vergleichbares gibt es bereits an Stränden in Holland und auch in einem niederrheinischen Freibad. Das Risiko der Beschäftigten in der Baubranche adressiert die Industriegwerkschaft Bau mit einer ähnlichen Forderung nach kostenloser Bereitsstellung von Sonnencreme an die Arbeitgeber. Wir wollen, dass Pankow und Berlin Möglichkeiten prüfen, hier bei uns im Bezirk und in der Stadt kostenfreie Angebote zu machen.
 

 

10.07.2023 in Bezirk von SPD Pankow

We love Späti: Nein zum geplanten Sitzplätzeverbot in Pankow!

 

Wir stellen uns klar gegen die Pläne der Pankower Ordnungsstadträtin Manuela Anders-Granitzki (CDU), Sitzplätze vor Pankower Spätis untersagen zu wollen. Dies hat die SPD Pankow auf ihrem Parteitag (KDV) am vergangenen Samstag auf Antrag der Jusos Pankow beschlossen. Die SPD Pankow  steht zu den Spätis, weil sie zur Kiezkultur in Pankow sowie ganz Berlin gehören. Spätis sind ein Ort zum Treffen und Austauschen. An Spätis zusammenzukommen, ohne kostenintensiv Getränke und ähnliches konsumieren zu müssen, ist besonders für junge Menschen und Menschen mit geringen Einkommen wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Soweit es Konflikte mit den Anwohner:innen gibt, müssen mit diesen gemeinsame Lösungen gefunden werden. Doch ein Verbot in jeglicher Form ist der falsche Weg. Wir lehnen es ausdrücklich ab.

 

09.07.2023 in Wahlkreis von Tino Schopf

Schalom und Guten Tag zum Auftakt der Kiezspaziergänge

 

Heute besuchte ich mit rund 30 interessierten Nachbarinnen und Nachbarn den Jüdischen Friedhof in Weißensee. Begrüßt wurden wir von Anja Pick, vom Förderverein des Jüdischen Friedhofs Weißensee und sie berichtete anschaulich über das jüdische Leben im Vorkriegsberlin und über die Alltags- und Begräbniskultur der jüdischen Gemeinde. Beim Gang über den Friedhof gab sie uns einen Einblick in die Geschichten zahlreicher Berliner Persönlichkeiten, die auf dem Friedhof beigesetzt wurden. Zum Beispiel über die Familien Jandorf und Tietz, der Inhaber der einstmals größten Einkaufshäuser Berlins.

Nicht nur über viele Menschen, die hier begraben wurden, können spannende Geschichten erzählt werden, sondern auch über das Areal selbst. Seit 1880 finden auf dem Friedhof durchgängig Begräbnisse statt und er ist der einzige jüdische Friedhof in Berlin auf dem derzeit Beerdigungen möglich sind. Nach dem 2. Weltkrieg verfielen viele Grabanlagen und Wege wurden überwuchert. Das Land Berlin begann 2010 mit der umfassenden Sanierung. Heute kann man wieder unter alten Bäumen spazieren und die insgesamt 116.000 Grabmale ansehen. Am 27. August und am 3. September haben Sie erneut die Möglichkeit mit mir den Jüdischen Friedhof zu besuchen. Anmeldungen hierfür sind jederzeit über mein Büro möglich.

 

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