01.09.2023 in Wahlkreis von Tino Schopf
Mit meiner mobilen Sprechstunde vor dem Mühlenberg-Center startete ich heute meine viertägige Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ in meinem Wahlkreis. Bei schönstem Sonnenschein und vielen guten Gesprächen hatte ich die Möglichkeit direkt vor Ort Themen und Anliegen der Nachbarinnen und Nachbarn aus den Kiezen auf- und mit in die politische Arbeit zu nehmen.
Im Anschluss besuchte ich gemeinsam mit Innensenatorin Iris Spranger den Abschnitts 16 der Polizei Berlin. Abschnittsleiter Heiko Feibicke, der heute außerdem sein 43-jähriges Dienstjubiläum feierte, gab uns gemeinsam mit Polizeivizepräsident Marco Langner und weiteren engagierten Beamten des Abschnitts einen Einblick in Schwerpunkte der Arbeit im Abschnittsgebiet im Osten von Prenzlauer Berg.
Bereits morgen geht es weiter: Von 10-12 Uhr mit meiner mobilen Sprechstunde auf dem Solonplatz. Um 14 Uhr folgt der Kiezspaziergang durch den Mühlenkiez und das Blumenviertel. Das komplette Programm gibt es >>hier<<.
31.08.2023 in Wahlkreis von Tino Schopf
Gestern wurden in der Hufelandstraße 17 im Bötzowviertel und im Beisein von rund 40 Nachbarinnen und Nachbarn zwei Stolpersteine verlegt. Gedacht wurde den jüdischen Bewohnern des Hauses, Samuel Nakler und Joachim Glass, die vor ihrer Ermordung durch die Nationalsozialisten in diesem Haus lebten.
Willi Creutzenberg, ehemaliger Geschichtslehrer und heute Mieter in der Hausnummer 17, berichtete aus ihrem Leben: Gemeinsam mit seiner Frau Rosa und seinem Sohn lebte Samuel Nakler (geb. 1886) seit 1913 in der Hufelandstraße 17. Joachim Glass (geb. 1930) kam als Pflegekind in die Familie. Während Rosa und dem gemeinsamen Sohn die Auswanderung gelang, blieb Samuel Nakler nach einer Haftstrafe wegen eines Verstoßes gegen die Nürnberger Gesetze in Nazi-Deutschland zurück und wurde im Mai 1942 im KZ Sachsenhausen ermordet. Joachim, das Pflegekind der Familie blieb ebenfalls in Berlin. Er lebte zunächst im jüdischen Kinderheim in der Schönhauser Allee, ehe er im Oktober 1942 nach Riga deportiert und dort ermordet wurde.
28.08.2023 in Verkehr von Tino Schopf
Die Einschränkungen am Alex – einem der zentralen Knotenpunkte der Stadt haben die Fahrgäste in den letzten Monaten deutlich gespürt. Darum bin ich sehr froh, dass die Arbeiten konzentriert und konsequent durchgezogen wurden und die U2 ab heute wieder im regulären Betrieb unterwegs ist. Die aufwändigen Sanierungsarbeiten waren nötig geworden, nachdem die Tunnelröhren der U2 aufgrund von Arbeiten in einer angrenzenden Baugrube am Alexanderplatz abgesackt waren. Pendelverkehr und Umstiege auf dieser Strecke, die in dieser Zeit nötig geworden waren, gehören damit der Vergangenheit an.
27.08.2023 in Wahlkreis von Tino Schopf
Mit 47 Nachbarinnen und Nachbarn aus meinem Wahlkreis habe ich heute meine Kiezspaziergänge fortgesetzt. Unser Ziel war heute und bereits zum zweiten Mal der jüdische Friedhof Weißensee. Zur Seite stand mir auch heute Frau Pick von Förderverein, die uns fachkundig über den flächenmäßig größten jüdischen Friedhof mit über 116.000 Gräbern führte. Seit 1880 werden hier – ohne Unterbrechungen – Bestattungen durchgeführt.
Gemeinsam haben wir heute einen Einblick erhalten, der nicht nur viele Hintergründe, sondern auch zahlreiche persönliche Geschichten und Schicksale sowie auch manche Anekdote enthielt.
Mit meinen Kiezspaziergängen geht es weiter am 2. September. Dann erwartet meine Gäste eine spannende Tour durch den Mühlenkiez und das Blumenviertel sowie der Besuch des Weingartens im Herzen Berlins.
26.08.2023 in Wahlkreis von Tino Schopf
Heute begab ich mich ein zweites Mal mit Gästen aus meinem Wahlkreis auf die Spuren jüdischen Lebens und des Widerstandskampfes im Bötzowviertel. Mit 40 Interessierten und mit fachkundiger Begleitung von Eva Nickel ging es vom Arnswalder Platz über die Hans-Otto-Straße, die Pasteurstraße und die Liselotte-Hermann-Straße zur Werneuchener Wiese.
In der Käthe-Niederkirchner-Straße (benannt nach der gleichnamigen kommunistischen Widerstandskämpferin) in der Hausnummer 23, entwickelte und vertrieb Julius Fromm ab 1916 das erste moderne Kondom. In der Hausnummer 35, dem ehemaligen „Judenhaus“, erinnert heute, eine „stumme Klingeltafel“ an die jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner. (Weitere Informationen zum Projekt der Hausgemeinschaft unter: http://kaethe35.de)
Zum Abschluss des Rundgangs besuchten wir das ehemalige Wohnhaus der deutsch-israelischen Journalistin und Holocaust-Überlebenden Inge Deutschkron in der heutigen Hufelandstraße 18. Die Sozialdemokratin verstarb im vergangenen Jahr im Alter von fast 100 Jahren in Berlin.
Morgen setzte ich meine Kiezspaziergänge auf dem geschichtsträchtigen jüdischen Friedhof fort.
Wenn ihr Interesse daran habt, die Arbeit unserer Abteilung näher kennen zu lernen, schreibt uns gern eine Mail an wir@spdboetzowviertel.de. Wir freuen uns von Euch zu hören und auf ein persönliches Kennenlernen!
Tino Schopf
Unser Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus, Wahlkreis Pankow 9
Cansel Kiziltepe
Unsere Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Land Berlin
Gabi Bischoff
Unsere Abgeordnete im Europaparlament
SPD Fraktion BVV Pankow
Ihre SPD Fraktion in der Pankower BVV
SPD Pankow
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