05.08.2025 in Frauen von SPD Pankow

Am 5. August erinnern wir an einen besonders dunklen Tag in der Geschichte unseres Landes. Im Jahr 1943 wurden im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee mehrere junge Frauen von den Nationalsozialisten hingerichtet – darunter Hilde Coppi, Liane Berkowitz, Ursula Goetze und Cato Bontjes van Beek. Sie alle gehörten dem Widerstandsnetzwerk an, das später unter dem Namen „Rote Kapelle“ bekannt wurde. Viele Widerstandskämpfer der Gruppe wurden bereits im Dezember 1942 hingerichtet.
Diese Frauen hatten den Mut, sich gegen das nationalsozialistische Terrorregime zu stellen. Sie schrieben und verteilten Flugblätter, dokumentierten Verbrechen des NS-Staates und versuchten, die Öffentlichkeit – trotz enormer persönlicher Gefahr – über die Wahrheit des Krieges und der Verfolgung aufzuklären. Ihre Motive waren vielfältig: christlich, humanistisch, kommunistisch oder einfach zutiefst moralisch. Was sie einte, war die Entschlossenheit, nicht zu schweigen.
Der Begriff „Rote Kapelle“ stammt von der Gestapo und sollte die Beteiligten diffamieren. Tatsächlich handelte es sich um ein loses, aber wirksames Netzwerk mutiger Menschen, das sich aus ganz unterschiedlichen sozialen Milieus zusammensetzte. Es waren Künstlerinnen, Intellektuelle, Beamtinnen, Arbeiter – Frauen und Männer, die nicht bereit waren, wegzusehen.
Die Brutalität, mit der der NS-Staat auf diesen Widerstand reagierte, macht auch heute noch fassungslos. Die betroffenen Frauen wurden trotz Schwangerschaft, trotz junger Mutterschaft, trotz Gnadengesuchen ermordet – ein Akt der Barbarei, den wir niemals vergessen dürfen.
Gerade in Berlin, wo viele dieser Biografien ihren Ursprung und ihr tragisches Ende fanden, ist die Erinnerung an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur Teil unserer demokratischen Verantwortung. Gedenken heißt nicht nur, die Vergangenheit zu ehren, sondern auch, unsere Gegenwart im Lichte dieser Geschichten zu gestalten – wachsam, mit Haltung, und mit der Bereitschaft, einzustehen, wenn Freiheit, Vielfalt und Menschenwürde bedroht sind.
Den mutigen Frauen der „Roten Kapelle“ gebührt unser aller Respekt. Ihr Vermächtnis lebt weiter – in unserer demokratischen Kultur, in der Erinnerungspolitik dieser Stadt und im täglichen Einsatz für eine offene Gesellschaft.
Wer sich näher mit der Geschichte der Widerstandskämpfer dieser Zeit beschäftigen möchte, den möchte ich auf die Ausstelung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand hinweisen. Nähere Information hier schon mal vorab: https://www.gdw-berlin.de/vertiefung/themen/14-die-rote-kapelle/
Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hilde_Coppi
03.08.2025 in Wahlkreis von Tino Schopf
Vielen Anwohnenden, den Wohnungsbaugesellschaften und mir ist die zeitweise Vermüllung in den Kiezen ein ziemlicher Dorn im Auge. Saubere Quartiere sind für mich ein Herzensthema. Hierfür mache ich mich stark und darum habe ich mich erst kürzlich dafür eingesetzt, dass im Mühlenkiez ein Sperrmülltag stattfindet.
Seit Mitte Juli bietet die Berliner Stadtreinigung den Abholservice „Sperrling“ an, über den kleine Mengen Sperrmüll (bis 0,5m³, keine Elektrogeräte) für eine Pauschale von 35€ entsorgt werden können. Diese werden vom „Sperrling“, einem emissionsfreien Elektro-Lastenrad abgeholt.
Die Testphase findet zunächst im Innenstadtbereich statt. In meinem Wahlkreis sind das die Postleitzahlengebiete 10249, 10405 und 10407 sowie 10409. Die Buchung kann online vorgenommen werden unter: www.bsr.de/sperrling-service. Die Abholung erfolgt Montag bis Samstag in drei Zeitfenstern: 10-12 Uhr, 16-18 Uhr und 19-21 Uhr. Das Besondere: Die Vorlaufzeit beträgt nur vier Stunden und damit ist eine Abholung noch am gleichen Tag möglich.
02.08.2025 in Wahlkreis von Tino Schopf
Zunächst bei durchwachsenem Wetter, dann aber bei strahlendem Sonnenschein kam ich heute bei meiner mobilen Sprechstunde am Arnswalder Platz mit den Anwohnenden im Kiez und einigen Markthändlern ins Gespräch.
30.07.2025 in Allgemein von SPD Pankow

Die Nachricht hat mich tief betroffen gemacht: Die Blankenburger Bücherbox – ein Ort des Teilens, des Austauschs und der gelebten Nachbarschaft – wurde bei einem mutmaßlichen Brandanschlag in der Nacht vom 29. auf den 30. Juli 2025 vollständig zerstört. Alle darin befindlichen Bücher verbrannten, zurück blieb nur ein ausgebranntes Mahnmal.
Es macht mich wütend, dass solch ein Akt der Zerstörung in einem so engagierten und gemeinschaftlich geprägten Ort wie Blankenburg überhaupt möglich ist. Der Anschlag richtet sich nicht nur gegen eine Holzkonstruktion, sondern gegen ein Stück gelebte Zivilgesellschaft. Die Bücherbox war mehr als ein Ort, um Literatur weiterzugeben – sie war ein Symbol für ehrenamtliches Engagement, Vielfalt und das Miteinander in unserem Bezirk.
Die Idee zur Bücherbox entstand bereits im Sommer 2017. Zwei Blankenburger wollten einen Ort schaffen, an dem Bücher unkompliziert getauscht werden können. Was als kleine Vision begann, wurde mit viel Einsatz Wirklichkeit: Im Mai 2020 entstand mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr und aus gespendetem Material eine provisorische Bücherbox aus Paletten und Kisten. Trotz der Corona-Einschränkungen wurde sie ein beliebter Treffpunkt und blieb über Jahre gut gepflegt – von Nutzerinnen und Nutzern, die Ordnung hielten, Bücher brachten und den Ort mit Leben füllten.
Am 10. Mai 2023, dem Tag des freien Buches, konnte schließlich die neue, dauerhafte Bücherbox feierlich eröffnet werden. Gefertigt wurde sie von einem Handwerksbetrieb aus Blankenburg – mit tatkräftiger Unterstützung von Schülerinnen und Schülern aus Weißensee. Ich selbst durfte an diesem besonderen Tag dabei sein, Bücher mitbringen und den Initiatoren für ihren jahrelangen Einsatz danken. Ende 2024 wurde die Bücherbox bereits durch einen Unfall zerstört und provisorisch wieder aufgebaut.
Dass all das nun durch ein Feuer zunichtegemacht wurde, ist erschütternd. Es ist ein Angriff auf das, was uns als Gesellschaft zusammenhält: freiwilliges Engagement, das Teilen von Wissen, den offenen Zugang zu Bildung – und auf die Menschen, die sich mit Herzblut für ihre Nachbarschaft einsetzen.
Wer hat nur einen Nutzen durch diesen Brandanschlag? Wem störte der Anblick auf die Bücherbox? Wessen Sicht war vielleicht gestört und wem war der Brandanschlag und damit die Vernichtung der Bücherbox wert? Solche und weitere Fragen wird die Polizei klären müssen.
Ich verurteile diesen Brandanschlag aufs Schärfste. Gleichzeitig bin ich zuversichtlich, dass sich Blankenburg durch diese Tat nicht entmutigen lässt und wir wieder mit viel zivilgesellschaftlichen Engagement die Bücherbox wieder aufbauen. Ich werde das Projekt weiterhin mit aller Kraft unterstützen – und bin sicher, dass viele andere das auch tun werden.
Die Bücherbox mag abgebrannt sein – aber das, wofür sie steht, lebt weiter.
30.07.2025 in Ankündigung von SPD Pankow

Im August bzw. September biete ich wieder meine beliebten Kiezspaziergänge an.
Außerdem haben Sie am 14. August 2025 die Gelegenheit, an der exklusiven Tour durch das geschichtsträchtige Berliner Abgeordnetenhaus teilzunehmen.
Nähere Infos finden Sie unter: https://dennis-buchner.de/wo-geschichte-atmet-einladung-zur-exklusiven-tour-durch-das-abgeordnetenhaus-von-berlin/
Eine Anmeldung ist hier jedoch erforderlich. Unkompliziert per Mail: dennis.buchner@spd.parlament-berlin.de oder telefonisch unter: 030-22050710 oder auch persönlich in meinem Kiezbüro in der Langhansstraße 19, 13086 Berlin.
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Der Weiße See und seine Geschichte(n) – Teil 1
Wie Weißensee entstand, wie es Stadt werden wollte und wie es wurde, was es ist. Ein Spaziergang am Seeufer auf den Spuren der Geschichte unseres Ortsteils. Erfahren Sie mehr über erste Bebauungen, das Milchhäuschen und die „Weißenseemacher“ Bühring und Woelck. Der Spaziergang am Westufer des Sees.
Dauer: ca. 80 Minuten, Laufstrecke: ca. 1,5 Kilometer
Treffpunkt: Eingang ehemaliges “Milchhäuschen”, ohne Anmeldung
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Der Weiße See und seine Geschichte(n) – Teil 2
Als Weißensee Vergnügungspark war, ordentlich getrunken wurde und im Schloss am See geschwoft wurde, die Ursprünge von Weißensee und Brecht – ein prominenter Bewohner. Der Spaziergang am Ostufer des Sees.
Dauer: ca. 80 Minuten, Laufstrecke: ca. 2 Kilometer
Treffpunkt: Eingang Peter Edel, ohne Anmeldung
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Schon jetzt freue ich mich auf Ihre Teilnahme.
Wenn ihr Interesse daran habt, die Arbeit unserer Abteilung näher kennen zu lernen, schreibt uns gern eine Mail an wir@spdboetzowviertel.de. Wir freuen uns von Euch zu hören und auf ein persönliches Kennenlernen!
Tino Schopf
Unser Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus, Wahlkreis Pankow 9
Cansel Kiziltepe
Unsere Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Land Berlin
Gabi Bischoff
Unsere Abgeordnete im Europaparlament
SPD Fraktion BVV Pankow
Ihre SPD Fraktion in der Pankower BVV
SPD Pankow
Ihre SPD im Bezirk Pankow