SPD Pankow will behutsame Entwicklung der Elisabeth-Aue

Veröffentlicht am 19.09.2019 in Pressemitteilung

Die SPD Pankow fordert in der kommenden Legislaturperiode eine behutsame Entwicklung der Elisabeth-Aue. Dazu hat der Parteitag (Kreisdelegiertenversammlung) der SPD Pankow am vergangenen Samstag einen Beschluss gefasst. Die SPD Pankow sieht in in diesem Gebiet in Französisch Buchholz eine Potentialfläche für den dringend erforderlichen  Wohnungsbau, da es eine landeseigene, weiträumige Fläche ist. Planungen müssen aber im Einklang mit der vorhandenen Infrastruktur und den aktuell angrenzenden Gebieten stehen, die Anwohnerinnen und Anwohner sind dabei mitzunehmen. Dazu sagt der Vorsitzende der SPD Pankow, Knut Lambertin: "Wir greifen auch die städtebaulichen Interessen unserer Pankower Mitbürgerinnen und Mitbürger auf. Als größte  Mitgliederpartei in Pankow haben wir den Vorteil, in allen Stadtteilen Pankows gut vertreten zu sein und die Diskussionen vor Ort direkt mitzubekommen und auch mitzugestalten."

Nachfolgend der Beschluss der Kreisdelegiertenversammlung (KDV) im Wortlaut, der in dieser Form an den im Oktober stattfindenden Landesparteitag der SPD Berlin gerichtet ist:

Behutsame Entwicklung der Elisabeth-Aue

Die SPD Berlin betrachtet die Elisabeth-Aue im Ortsteil Französisch Buchholz als eine Potentialfläche für Wohnungsbau, da es eine landeseigene, weiträumige Fläche ist. Allerdings müssen die Planungen im Einklang mit der vorhandenen Infrastruktur und den aktuell angrenzenden Gebieten stehen. Dies halten wir für essenziell, um Akzeptanz bei der Bevölkerung vor Ort zu schaffen.

Wir fordern in der kommenden Legislaturperiode daher eine behutsame Entwicklung der Fläche statt einer Großbausiedlung. Darunter verstehen wir eine behutsame Bebauung mit Mehrfamilienwohnhäusern durch landeseigene Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften sowie eine frühzeitige Anpassung der infrastrukturellen Kapazitäten. Insbesondere der Ausbau der verkehrlichen Infrastruktur muss rechtzeitig erfolgen. Mögliche neue Tram-und U-Bahn-Strecken und die Anbindung an das bestehende Bahnnetz (S-Bahn und Heidekrautbahn) würden Kapazitäten und Akzeptanz im Vorfeld der behutsamen Bebauung schaffen. Die Neuschaffung von Park- und Kleingartenanlagen müssen ebenso in das Konzept einbezogen werden wie die Entwicklung der angrenzenden Ortsteile.

Wir befürworten die Schaffung eines modernen Kleingartenparks als Mischung aus frei zugänglichem Flächen, Flächen für Kitas und Schulen und Kleingartenparzellen nach dem Bundeskleingartengesetz auf einem Teil der Fläche der Elisabeth Aue, um wohnortnahe Erholungsmöglichkeiten auf einer landeseigenen Fläche zu schaffen.

Eine integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe begrüßen wir im Zuge der behutsamen Entwicklung der Elisabeth-Aue.

Behutsame Entwicklungen, im Einklang mit den Gegebenheiten vor Ort und unter Einbeziehung der ortsansässigen Bevölkerung bedeutet für uns moderne Stadtentwicklungspolitik.

 
 

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